Hermann nitsch vermögen

Hermann nitsch vermögen
Hermann nitsch vermögen

Hermann nitsch vermögen | Nach seinem Abschluss an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien nahm Nitsch eine Stelle als Gebrauchsgrafiker am Technischen Museum an, die er bis zu seinem Tod 1992 ausübte.

Wenige Jahre später entstanden die ersten Malakte sowie das Konzept des Orgien-Mysterien-Theaters, das ihn sein Leben lang beschäftigte und dem er seine ganze Kraft widmete.

Nach anhaltenden Auseinandersetzungen mit der Polizei während seiner in ganz Wien öffentlich durchgeführten Aktionsarbeit Anfang der 1960er-Jahre musste der Künstler 1968 nach Deutschland fliehen, wo er nach seiner Haftentlassung viele Wochen blieb.

Nachdem Nitschs Orgien-Mysterien-Theater Ende der 1960er-Jahre in den USA und Deutschland große Erfolge feierte, führte er in den 1970er-Jahren Inszenierungen in mehreren europäischen und nordamerikanischen Städten durch.

Als er 1971 das niederösterreichische Schloss Prinzendorf aus dem Besitz der Kirche erwerben konnte, nutzte Nitsch das Schloss als Ausgangspunkt, um seine musikalischen Ideen für seine Theaterinszenierungen zu entwickeln.

Im Zuge größerer Initiativen sind Geräuschorchester, kreischende Chöre und elektronisch verstärkte Instrumente Beispiele dafür.

wurden in die Akte integriert Für Nitsch war das Leben ein leidenschaftliches Streben, und der Malprozess war eine verdichtete Version dieses Strebens und daher der Inbegriff von Leidenschaft.

Durch seine Malhemden blieb der Künstler physisch im Bild präsent. Indem er seine Malhemden an zentraler Stelle im Bild trug, lud er den Betrachter ein, sich mit dem Malprozess zu identifizieren und mit ihm ins Bild zu gehen.

Aufgrund seiner Gastprofessuren an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste – Städelschule in Frankfurt am Main und der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg wurde Nitsch eingeladen, eine Klasse für Interdisziplinäre Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg zu lehren.

Von 1989 bis zu seiner Emeritierung war er Professor an der Städelschule.

Früher waren wir ziemlich oft in Prinzendorf, weil ich dort viele Verwandte hatte. Durch das Malen konnte ich die Schönheit dieser Szene wahrnehmen. Hier entdeckte ich meine Liebe zur Natur.

Und ich habe mir immer vorgestellt, wenn ich alt und grau bin, schenkt mir der Staat dieses Schloss als Theater. Als wir zum Haus meines Onkels zurückkehrten, erkundigte sich meine damalige Frau bei ihm, ob er eine Wohnung für Nitsch kenne.

Sie hatte ein bescheidenes Erbe erhalten. „Kaufen“ Sie das Schloss, befahl er. Es war ziemlich billig; Wir mussten nur das Nötigste bezahlen. Das Schloss schien in einwandfreiem Zustand zu sein. Das hätten wir uns nie leisten können.

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