Sesede terziyan ehemann

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Sesede terziyan ehemann | Sesede Terziyan wurde von armenischen Eltern aus der türkischen Stadt Yozgat aufgezogen und wuchs in den Bundesländern Niedersachsen und Baden-Württemberg auf. Die Schauspielerin hat erklärt, dass sie seit ihrer Kindheit einen großen Drang hatte, sich auszudrücken.

Sie begann damit, sich durch Musik auszudrücken, entdeckte aber bald, dass sie im Theater sie selbst sein konnte.

Ihre Ausbildung erhielt sie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Hamburg.

Nach ihrem Abschluss im Jahr 2005 war sie Mitbegründerin der unabhängigen Theatergruppe Eigenreich, in der sie in Sarah Kanes 4.48 Psychosis auftrat, der ersten Aufführung der Gruppe.

Seine ersten Bühnenauftritte hatte er in Death of a Salesman am Deutschen Theater Berlin und Bloody Homeland am Maxim Gorki Theater, beide in Deutschland.

2006 wurde ihr eine Stelle am Deutschen Theater (Göttingen) angeboten.

2008 begann ich wieder als Freiberufler zu arbeiten. 2011 trat sie in Verrücktes Blut, einem Theaterstück nach dem französischen Film La Journée de la jupe, im Ballhaus Naunynstraße in Berlin auf, wo sie die Rolle einer Lehrerin spielte.

Nurkan Erpulat und Jens Hillje entwickelten das Stück durch einen Prozess der Improvisation, gemeinsamen Inspiration und Zusammenarbeit des Ensembles, der in der Produktion gipfelte.

2013 kehrte sie an das Maxim Gorki Theater zurück, wo sie unter der künstlerischen Leitung von Ermin Langhoff in vielen Shows auftrat, darunter Rewitching Europe und Berlin Oranienplatz.

Nein.

Meine Eltern kamen 1980 dank der Unterstützung von Amnesty International und der deutschen Regierung als politische Flüchtlinge nach Deutschland. Nordenham war der Ort, an den wir entsandt wurden. Meine Familie stammt aus Yozgat, das in Zentralanatolien liegt.

Erdogans AKP hat heute in Istanbul einen neuen Palast gebaut. Diesmal war es eine ganz andere Erfahrung. Der Vater meines Vorfahren war nicht der einzige, der in diesem Teil der Welt Armenisch, Türkisch und Französisch sprach.

Es war einmal eine Zeit, da gab es kulturelle Vielfalt. Glücklicherweise wurde dies von einer der nachfolgenden Generationen behoben. Ich wuchs in Ruhwarden, in Butjadingen, am Hang. Unter den wachsamen Augen der lauteren Norddeutschen.

Trotzdem habe ich mich bis vor Kurzem nie gefragt, warum meine Freundin Gesa blonde Haare und ich dunkle Haare hatte. Das war nie ein Diskussionsthema. Dort habe ich mich rundum wohl gefühlt – zum Beispiel in Gegenwart des Deichs.

Ich bin am Strand, am Meer. Meine Eltern hatten viele Schwierigkeiten. Mein Vater hatte acht Jahre lang dafür gekämpft, als Gastarbeiter anerkannt zu werden, und er hatte schließlich Erfolg. Aufgrund seines Status als politischer Flüchtling konnte er nicht arbeiten.

Das zugewiesene Bundesgebiet wird nicht aufgegeben. Aber erst als wir 1988/1989 nach Sulzbach an der Murr – eine Stadt zwischen Schwäbisch Hall und Backnang – gezogen sind, habe ich gemerkt, dass ich woanders bin.

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